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Ciovanni Cimatti

Ich betrachte Ton als das Material, das am besten mit Zeit in Beziehung treten kann. Ton ist Natur, die nach eigenen Rhythmen und sanfter Zuwendung verlangt. Mit ihm kann ich mich austauschen und glücklich sein. Ich kann das Leben, die Welt, ihre Chemie, ihre Physik verstehen und an ihrer Schönheit teilhaben. Wenn ich sie berühre, spüre ich etwas, das ich für Allmacht halte. Flüssiger Granit, der zwischen meinen Fingern fließt.


Cimatti absolvierte seine Ausbildung und lehrte am Kunstinstitut „G. Ballardini“ in Faenza. Zudem unterrichtet er am Kunstinstitut Buoninsegna in Siena. Er ist Direktor der Schule „T. Minardi“ in Faenza. In den 1970er Jahren begann er seine Forschungen zu den Beziehungen zwischen Form und Oberfläche. Dabei verwendete er alle Arten von Ton und verschiedene Temperaturen, darunter orientalische Sangam-Tondekorationen, Abziehbilder als „Flugfarbe“, Terra Sigillata mit Sweet Raku, Folienpapierton, Papierglasur und matte Tonglasuren. Er ist Dozent und künstlerischer Leiter des Lehrzentrums Ceramicolours in Faenza. Seine Werke wurden in Japan, Frankreich, Korea, Belgien, den Niederlanden, den USA, Österreich, China und Deutschland veröffentlicht, ausgestellt und ausgezeichnet.

Ohne Titel (Ausschnitt)


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